Ordnung ist das halbe Leben

Ein Auto zu restaurieren ist aufwendig und zeitintensiv – eine gute Organisation und feste Arbeitsaufläufe sind die halbe Miete.

Lars Bobach ist einer der bekanntesten Verfechter für das Thema „Produktivität in digitalen Zeiten“ in Deutschland. An seinem grandiosen Blog führt kein Weg vorbei, wenn man sich für dieses Thema interessiert.

Es war eine große Ehre für mich, dass Lars mich nach einem meiner Kommentare eingeladen hat, meinen Workflow zur Restauration meiner Fahrzeuge in einem Gastbeitrag vorzustellen.

Dieser Einladung bin ich natürlich sehr gerne gefolgt und habe meine Arbeitsweise mit Trello und anderen Apps anhand dieses Projektes ausführlich vorgestellt. Bekanntlich hat alles nur mit der richtigen Vorbereitung und einem sorgsam geplanten Ablauf seine Ordnung.

Ihr findet den vollständigen Beitrag in seinem Blog. Ich danke Lars für die Gelegenheit und begrüße herzlich alle Besucher seines Blogs, die meinem Ruf gefolgt sind, hier einmal vorbeizuschauen! :)

Lebenszeichen

Nur noch wenige Stunden, dann ist das Jahr 2016 Geschichte. Und irgendwann Anfang des Jahres wurde es ruhig um myKNIGHT.de im Internet. Ich möchte euch daher heute versichern: Ich bin noch da!

Das schon bald vergangene Jahr hat mein Leben recht gut auf den Kopf gestellt: Unter anderem habe ich mich neuen beruflichen Herausforderungen gestellt und diese – so glaube ich – bisher auch recht gut gemeistert. Dennoch fordern solche Veränderungen ihren Tribut und die freie Zeit ist etwas knapper als früher.

Doch dies soll keineswegs bedeuten, dass ich die Arbeiten an diesem wunderbaren Projekt eingestellt habe. Nein, myKNIGHT.de existiert weiter und auch in der Zeit zwischen dem letzten Beitrag und Heute ist fast jedes Wochenende etwas am und um den Trans Am passiert – wenn auch nicht im Blog niedergeschrieben.

Seid an dieser Stelle versichert, auch 2017 wird es mit dem Projekt weitergehen. Ob es auch mehr Neuigkeiten in den Blog schaffen? Wir werden sehen, versprechen möchte ich an dieser Stelle nichts. Ansonsten empfehle ich euch, in jedem Fall Fan bei Facebook zu werden – dort gibt es regelmäßig mal ein Update aus der Mysteriösen Halle.

Bis dahin wünsche ich euch einen wunderbaren Start in das neue Jahr und alles Gute für 2017!

Impressionen einer Vorderachse

Bekanntlich werden bei einer Restauration alle Teile einer Verjüngungskür unterzogen: Aktuell nimmt die Vorderachse Formen an.

Der Vorderachsträger, die Querlenker, die Achsschenkel und die Staubschutzbleche der Scheibenbremsen wurden gestrahlt. Vor über einem Jahr waren bereits die Federn und Stabilisatoren (WS6-Ausstattungspaket) bei meinem Sandstrahler, der Fa. Dunkel-Strahltechnik, zu Besuch.

Auf dem Vorderachsträger, den Federn, Stabilisatoren und Querlenkern kam anschließend POR15-Korrosionsschutz-Lack zum Einsatz, da ich einer Pulverbeschichtung im Steinschlagbereich noch nicht 100%ig vertraue. Der Lackauftrag lässt sich hier deutlich einfacher ausbessern, sollte es einmal zu einem Abplatzen kommen. Vielleicht werde ich eines besseren belehrt und nehme in drei Jahren alles nochmals auseinander, aber aktuell bin ich mit dieser Entscheidung zufrieden.

Die Achsschenkel und die damit verbundenen Staubschutzbleche wurden im Gegensatz zum Lack in einem schicken, matten Schwarz pulverbeschichtet. Johannes Busch aus der Pulverbar in Weilerswist hat hier – wie schon vorher – hervorragende Arbeit geleistet. Mir hat das Ergebnis bei der Abholung so gut gefallen, dass ich nachträglich noch alle Bremssättel habe bearbeiten lassen – diese erstrahlen in einem glänzenden Rot.

In den nächsten Tagen werde ich die Einzelteile zu einer weiteren Baugruppe zusammenfügen. Die dafür notwendigen Schrauben, Muttern und Scheiben wurden gereinigt und in schwarz bzw. galvanisiert, die treuen Kenner meiner Facebook-Seite haben hier bereits die Fotos gesehen.

Die Tage werden wieder länger, die Temperaturen wieder wärmer und alle Fäden der vergangenen Wochen und Monate laufen langsam zu einem vielversprechenden Ergebnis zusammen.

Die Entstehung eines V8 (Teil 2)

Und weiter geht es: Neben der Steuerkette finden auch die Köpfe wieder ihre Position im und am neuen Motor.

Natürlich ging es am Motor weiter: Nach der Montage der Steuerkette konnte der neuer Steuerkettendeckel montiert werden. Dies verfügt über einen Chevrolet-Schriftzug in rot – der Motor soll natürlich im originalen blau lackiert werden. Da der Deckel nach der Montage der Aggregate nicht mehr so gut zu sehen sein wird, schaue ich über diese kleine optische Einschränkung hinweg.

Auch die Köpfe konnten endlich montiert werden. Dies war relativ unspektakulär und binnen einer Stunde erledigt. Vorab wurde Zylinder 1 auf den oberen Totpunkt eingestellt, um die weitere Montage zu vereinfachen. Im nächsten Schritt steht dann die Montage der Ölwanne, des Ventiltriebs und der Ansaugbrücke an – bis Anfang Februar sollte ich damit durch sein.

Weitere Informationen findet ihr in den Beschreibungen der einzelnen Bilder – viel Spaß beim lesen!

Die Entstehung eines V8 (Teil 1)

Stück für Stück wächst das neue Herz von K.I.T.T. heran. V8, 5.0 l Hubraum, überwiegend Neuteile – und ein schöner Bausatz für Erwachsene.

Ich habe mich bewusst dafür entschieden, auch beim Motor keine Kompromisse einzugehen. Der Block wurde daher komplett überarbeitet und überwiegend Neuteile verwendet. Teile, die wiederverwendet werden, wurden vorher eingehend geprüft und aufgearbeitet.

Leider fehlte im gelieferten Satz neuer Kolbenringe ein Ölstreifring – daher konnten nur sieben der acht Kolben final durch den Motorenbauer montiert werden. Ich habe dies am vergangenen Wochenende nachgeholt und auch die Froststopfen sowie die Ölpumpe montiert.

Bei der Ölpumpe ist es wichtig, dass der sog. „Screen“, der als Aufnahmerüssel für das Öl dient, auf der richtigen Höhe montiert wird. Ich habe mich an der alten Ölpumpe orientiert und den Screen darüber hinaus mit einem Schweißpunkt gegen Bewegung gesichert.

Leider habe ich die Keile für die Kurbelwelle verlegt, die ich benötige, um die Steuerkette montieren zu können. Aktuell ist also Pause angesagt, der Motor wurde daher wieder in mehreren Lagen Frischhaltefolie verpackt – die mysteriöse Halle ist kein Reinraum, und Staub in den Buchsen der Zylinder kommt überhaupt nicht gut. In ca. 14 Tagen geht es weiter mit der Montage, dann sollten auch die Köpfe bereits montiert sein.

Ich empfehle euch eine Lektüre der Bildergalerie, wenn ihr wissen möchtet, wie ein Kolben in einem V8 korrekt montiert wird… ;)