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Aus der Werkstatt

Die Geburt des Ritters

Am 2. Mai 2015 war es soweit: Ein neues K.I.T.T.-Replika wurde geboren. Gegen 17:30 Uhr wurde die Front von Knight Passions zum ersten Mal montiert.

Der Einbau der Front war gar nicht geplant, doch auf einmal ging alles ganz schnell. Ich hatte mich dafür entschieden, beide Kotflügel von „Patience“, dem Teilespender vor den Toren der Mysteriösen Halle, zu verwenden. Diese Kotflügel haben zwar den Nachteil, dass keine Air Extractors vorgesehen sind, doch dieser Umstand lässt sich ändern.

Vor der Montage wurden beide Stehbleche der Schweller wieder aufgerichtet. Die Kante der Fahrerseite war so stark verbogen, dass die untere Befestigungsschraube des Kotflügels gar nicht herausgedreht werden konnte. Hier musste vorab schweres Gerät ran, die Feinarbeiten erledigte ich mit dem Ausbeulhammer und einer Handfaust. Leider blieb auch mein Trans Am in der Vergangenheit nicht von diesen Misshandlungen verschont.

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Aus der Werkstatt

Eine leere Karosserie

Am letzten April-Wochenende habe ich die Vorderachse und die Hinterachse aus dem Fahrzeug ausgebaut. Die Vorderachse wird komplett überarbeitet und findet wieder ihren Weg ins Fahrzeug, die Hinterachse wird gegen die bereits überholte Achse aus dem Fundus ausgetauscht.

Mit Ausbau des Motors habe ich vorab leider nicht bedacht, dass es aufgrund des fehlendes Motors nun nahezu unmöglich ist, die vorderen Stoßdämpfer auszubauen. Die gesamte Kraft der Federn stellt sich dem Ausbau entgegen, da das Gewicht des Motors hier nicht entgegenwirken kann.

Ich habe die vorderen Stoßdämpfer daher zusammen mit den Domlagern ausgebaut und diese nach oben aus der Karosserie entfernt. Auf der Werkbank habe ich die Muttern mit Hilfe des Dremels entfernt.

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Aus der Werkstatt

Der Motor muss auch raus

Karfreitag, ein stiller Feiertag. Es gibt aber auch keinen Grund für Lärm: Es wird ja nur ein Chevrolet Small Block ausgebaut.

Das ich trotz Feiertag um 9 Uhr morgens in der Mysteriösen Halle stehe, ist selten. Doch das gesetzte Ziel war ja: Der Motor ist vor Ostern draussen.

Dank der tatkräftigen Unterstützung durch meinen Vater konnten die von mir veranschlagten zwei Stunden für den Ausbau sogar noch deutlich unterboten werden. Nach nur ca. einer halben Stunde war der Motor ausgebaut, mehr Zeit in Anspruch nahm die ordnungsgemäße Lagerung des schweren Motors.

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Das Getriebe muss raus

Ich hatte es versprochen: Der Motor muss vor Ostern raus – doch das Getriebe ist als erstes dran.

Meinen ursprünglichen Plan, das Getriebe vom Motor zu trennen und nach unten abzulassen, musste ich relativ früh begraben. Die oberen Verbindungsschrauben der Getriebeglocke auf der Fahrerseite lassen sich definitiv nicht entfernen, ohne die gesamte Antriebseinheit, bestehend aus Motor und Getriebe, nach hinten zu kippen.

Also machen wir das Ganze anders: Das Getriebeöl durch Ausbau der Ölwanne ablassen. Die Kardanwelle samt Drehmomentstütze ausbauen, damit ein Kippen der Antriebseinheit überhaupt erst möglich wird. Anschließend die vier Schrauben der Getriebestütze lösen – natürlich erst nach Abstützung des Getriebes mit einem Wagenheber.

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Ausbau der Auspuffanlage

Die Auspuffanlage – bestehend aus dem Auspuffkrümmer, Y-Rohr, Katalysator, Intermediate Pipe, Endtopf und Endrohren – muss raus.

Für den Ausbau des Motors würde es natürlich genügen, die Verbindung zwischen Y-Rohr und Krümmer zu lösen, doch für die Restauration muss die komplette Anlage sowieso ausgebaut werden.

In einem ersten Schritt habe ich den Trans Am daher auf eine angenehme Arbeitshöhe gehoben. Ich verwende einfache Auffahrrampen, die ich versetzt unter die Räder gestellt habe – auf diese Weise steht der Wagen deutlich sicherer als bei Verwendung von Wagenböcken, selbst wenn das Fahrzeug geschoben oder es unter dem Fahrzeug etwas härter zugehen sollte.