Zukunftsplanung

Der Trans Am auf seinem Stellplatz in der mysteriösen Halle

Der Weg ist das Ziel? An der Aussage ist schon was dran, doch ist die Richtung des ersten Schritts deutlich wichtiger als die Weite…

Aktuell stehe ich mit meinem Trans Am am Scheideweg – mein ursprüngliches Konzept der „rollenden Restauration“, also des stückweisen Umbaus mit vielen kleinen Meilensteinen, macht mir Probleme. Der Trans Am ist, und das lässt sich nicht wegdiskutieren, ja bereits über 32 Jahre alt – und da häufen sich die Kinderkrankheiten.

Dies führt dazu, dass der Trans Am zur Zeit trotz überwiegend bestem Sommerwetter in der mysteriösen Halle steht – denn dorthin habe ich ihn Anfang Juni gebracht mit dem ursprünglichen Gedanken, ihn vor drohendem Hagel in Sicherheit zu bringen.

Momentan bereiten mir drei unerwartete Baustellen Kopfschmerzen, alle binnen weniger Tage aufgetreten:

  • Die Bordspannung schwankt zwischen 12,4 und 13,4 Volt – und ist damit deutlich zu gering
    Mein Verdacht: Lichtmaschine defekt.
  • Der Fensterheber der Beifahrerseite ist in der heruntergefahrenen Position ausgefallen – in einer Art „Noteinsatz“ musste ich mitten in der Nacht die Türverkleidung entfernen und über eine Hilfsleitung den Motor überbrücken. Ein paar Tage später machte auch der Motor der Fahrerseite Probleme, fuhr schlussendlich aber doch wieder hoch.
    Mein Verdacht: Kabelbruch oder Probleme mit der Sicherung.
  • Das Fahrgefühl hat spürbar nachgelassen – das Fahrwerk ist schwammig und nicht gerade leise, auch wenn es noch Spaß macht, es könnte deutlich besser sein.
    Mein Verdacht: Fahrwerk verschlissen.

Darüber hinaus sind es viele Kleinigkeiten, die nerven – bzw. die Umstände, warum diese Kleinigkeiten existieren. Um z.B. den Kofferraumausbau anzugehen, müsste ich die Verkleidungen entfernen – und danach wieder einbauen. Oder das Radio: Dieses ist zur Zeit nur mit den (schlechten) hinteren Lautsprechern in Betrieb – und damit nicht wirklich brauchbar.

Wie ich es drehe und wende – die beste Entscheidung wäre eine Stillegung des Fahrzeugs für die Restauration. Dies würde es mir ermöglichen, das Fahrzeug in Ruhe zu zerlegen, Stück für Stück aufzuarbeiten und wieder aufzubauen – ohne Zeitdruck, ohne laufende Kosten, ohne doppelte Arbeiten… diese Entscheidung reift in mir bereits seit Wochen, doch wirklich gefallen ist sie noch nicht – bis Mitte Juli jedoch möchte ich sie treffen! Aktuell sind die Arbeiten am Trans Am eh zurückgestellt, da es Handlungsbedarf in der mysteriösen Halle gibt. Ich werde in den nächsten Tagen darauf genauer eingehen.

Wie ich mich auch entscheide: Am PKF-Treffen in Elspe werde ich mit dem Trans Am teilnehmen, wie auch im letzten Jahr.