Time to Say Goodbye

Nun, die letzten Tage in der mysteriösen Halle waren turbulent. Nun wird es ruhiger, denn gestern wurde K.I.T.T. an seinen neuen Besitzer übergeben…

Da ist er nun, der wohl letzte Eintrag zu K.I.T.T. – dem KNIGHT 2003. Ich komme gerade aus der mysteriösen Halle, sie kommt mir verdammt leer vor. Gestern war ein heftiger Tag für mich und ich fühle mich erst heute bereit, etwas zu schreiben.

Der Firebird steht ab sofort bei Marco in Hamburg. Gestern gegen 16 Uhr war die offizielle Schlüsselübergabe und wie man den Fotos entnehmen kann, ist am Firebird doch noch einiges passiert.

Marcel übergibt Marco den Schlüssel des Firebird
Am 28.10. um 16:00 Uhr war es dann soweit: Mein Firebird hat offiziell den Besitzer gewechselt..

Marco hat mir per Post seine Knight-Passions-Front zugeschickt, ich habe sie mitsamt meinen alten Nebelscheinwerfern und Halterungen montiert. Die Optik entsprach damit fast dem Look, den der Firebird damals als mein Replica hatte – umso mehr Spaß machte es, das Auto zum letzten Mal zu fahren.

Der Firebird mit neu montierter Knight-Rider-Front von Marco
Marco stellte seine Knight-Rider-Front zur Verfügung, ich stellte mein altes Replica wieder auf die Räder…

Mit einem Freund von mir ging es auf den Weg Richtung Bremen – der Bird und mein A4 im Konvoi. Die Bedingungen waren fast schon zu perfekt, kein Stau, relativ gutes Wetter und ein tadellos laufender Firebird – wie gewohnt.

Eine knappe halbe Stunde vor Übergabetermin waren wir bereits am vereinbarten Treffpunkt, so blieb Zeit noch einen Happen zu essen. Als Marco samt Familie eintraf ging es dann sehr schnell – fast schon zu schnell. Ein paar Teile wurden getauscht, ein paar Dinge am Firebird erklärt, ein paar Formalitäten erledigt – und dann hieß es schon „Abschied nehmen“. Ein paar Fotos, dann fuhr Marco mit meinem ehemaligen Firebird vom Parkplatz – und ja, ich gebe es zu: Ein komisches Gefühl kam in mir hoch, als der Bird mein Sichtfeld verließ…

Marco verlässt mit meinem ehemaligen Firebird den Parkplatz auf den Weg nach Hause
Da fährt er hin: Marco macht sich auf den Weg nach Hause und ich bleibe mit meinem Freund Markus auf dem Parkplatz zurück…

Gestern war heftig, doch heute ist ein neuer Tag – es ist der Beginn eines neuen Weges, auf den ich mich sehr freue. Ich mache Platz in der Halle für ein neues, interessantes Projekt und wünsche Marco alles Gute mit diesem besonderen Fahrzeug, dass nun wohlverdient in seiner Garage steht. Allzeit gute Fahrt!

Ein besonderer Dank an dieser Stelle auch nochmals an Markus, der ohne jegliche Diskussion sofort bereit war, mich auf den knapp 600 km zu begleiten und einen kompletten Sonntag zu opfern. Markus ist damit übrigens der einzige, der bei der ersten und letzten offiziellen Fahrt im Firebird dabei war… :)

Das Ende einer Ära

Nach vielen Wochen der Vorbereitung und der Planung ist es nun an der Zeit, etwas öffentlich zu machen. Ich trenne mich Ende der Saison von meinem schwarzen Firebird…

Es war kein Geheimnis, aber an die große Glocke gehangen habe ich es noch nicht. Viele mag es verwundern, einige andere schockieren, aber ich habe meine Gründe. Für mich persönlich war der Weg mit diesem Auto an einem persönlich definiertem Ende angekommen, daher war es nach vielen Jahren an der Zeit, einen Cut zu machen.

Der Anfang
2003 begann es, fast ganz in grün – nur silberne Streifen an den Stoßstangen und am Schweller sorgten für Abwechslung… mit K.I.T.T. hatte es damals noch nicht viel zu tun.

Neun Jahre war der schwarze 92er Firebird in meinem Besitz. In all den Jahren hat sich nicht nur das Auto, sondern auch der Fahrer deutlich verändert. Die Haare sind grauer geworden, der Bauch kleiner, die Brillen weniger. Es sind ein paar Falten entstanden und man hat eine Menge über die Autos und das Leben gelernt. Waren früher die kleinsten Probleme unüberwindbare Hürden, bezeichne ich mich heute selbstbewusst als F-Body-Profi.

Das Auto hat mir mehr gegeben als Fahrspaß: Viele meiner besten Freunde, einige meiner schönsten Erinnerungen verdanke ich diesem schwarzen Firebird. Dank diesem Hobby habe ich geliebt, gelacht und geweint, gewonnen und verloren.

Zeiten ändern dich
Wie gesagt, nicht nur das Auto hat sich verändert, auch der Fahrer – eine der seltenen Aufnahmen von einem Mann und seinem Auto…

Nun ist die Zeit gekommen, ein Teil dieses Spaßes abzugeben und zu teilen – der Wagen geht an Marco aus Hamburg, den ich als sympathischen, begeisterten jungen Mann kennengelernt habe. Da ein solcher Verkauf auch immer eine Entscheidung aus Sympathie ist, bin ich mir sicher, eine gute Entscheidung getroffen zu haben.

Ein paar Tage bleibt der Firebird noch in der mysteriösen Halle zu Gast – am Donnerstag habe ich eine neue HU durchgeführt, am Dienstag wird die Karosserie professionell aufbereitet. Das ein oder andere Karosserieteil wird noch getauscht, ehe ich den Firebird Ende Oktober zu seinem neuen Besitzer bringe. Ich denke, dass die nächsten Tage nochmal spannend werden und es sich lohnen wird, auf myKNIGHT.de vorbeizuschauen!

Aufpoliert
Im Sommer 2012 wurde der Lack erneut überarbeitet, diese Aufnahmen stellten bereits Verkaufsbilder für Marco dar – und die Bilder sprachen ihn scheinbar an…

Natürlich gab es in all den Jahren, die ich das Auto hatte, viele Menschen, die mir bei der Erfüllung meines Traums geholfen habe. Zu vielen habe ich noch Kontakt, zu einigen nicht mehr. Dennoch halte ich es für richtig und wichtig, Ihnen am Ende dieses Weges abschließend zu danken und sie zumindest zu erwähnen. Ich sage daher ganz einfach „Danke“ zu Bianca, Christian, Daniel, Daniela, Danny, Gerd, Guido, Heiko, Heiner, Jan, James, Peter, Sascha, Stephan, Sylvia, Memduh, Michael, Pascal, Volker (aus Hamburg, nicht aus Wiesbaden) und vielen anderen. Ein besonderer Dank gebührt meinen Eltern Rolf und Gisela, die immer hinter mir stehen und mich unterstützen, sowie den Jungs und Mädels des Project-KITT e.V., dessen stolzes Mitglied ich bin.

Und falls nun Panik entsteht – es wird weiter gehen, ebenso bleibe ich der Szene erhalten. Mehr dazu werde ich in den nächsten Tagen bekannt geben, es wird einiges umgebaut werden müssen. Aber für heute wünsche ich Marco erstmal allzeit Gute Fahrt und viel Spaß mit einem Auto, dass ich in den vergangenen Jahren nicht nur gefahren habe, sondern das stehts einen besonderen Platz in meinem Autofahrer-Herzen hatte (und immer haben wird)!

Zu treuen Händen
Ich wünsche Marco aus Hamburg alles Gute und viel Spaß mit diesem tollen Auto, dass mich die letzten neun Jahre begleitet hat! Möge er dir so zuverlässig seine Dienste leisten, wie mir…

Ein paar wenige Highlights aus den Jahren 2003 – 2012 habe ich diesem Blogeintrag angehangen…

Abschlußtreffen des Project-KITT e.V. in Stuttgart

Ein schöner Tag am Mercedes-Museum in Stuttgart, umringt von mehr als einer Handvoll KNIGHT-Replicas – das gibt es nur im Project-KITT e.V.

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit, das nächste Treffen des Project-KITT e.V. fand statt – nachdem ich an dem ersten Treffen des Jahres in Moers teilnahm, in Elspe und Hannover allerdings pausieren musste, war ich diesmal wieder mit K.I.T.T. (in zivil ;)) dabei.

Anfahrt
Mit mehreren K.I.T.T.-Replicas und einigen Basis-Firebirds ging es Richtung Museum…

Yann und seine Frau Bica haben nicht zuviel versprochen und ein wunderschönes Wochenende organisiert. Nach der Anreise am Freitag, die ich aufgrund einer beruflichen Weiterbildung erst gegen 20:45 Uhr, dazu noch hochgradig erkältet, antreten konnte, begann der Hauptevent am Samstag gegen 10 Uhr.

Gesamtaufnahme
Vor dem Mercedes-Museum ließen sich tolle Fotos schießen, die Zuschauer waren begeistert…

Wir machten uns auf zu einem örtlichen Waschplatz, an dem nahezu alle Fahrer ihre Fahrzeuge frisch machten – ingesamt waren wir neun KNIGHT-Replicas und ca. fünf „zivile“ Firebirds. Der Weg führte uns anschließend quer durch Stuttgart zum Mercedes-Benz-Museum… nicht nur davor, sondern wirklich DAVOR – wir befuhren den eigentlich gesperrten Vorplatz und stellten unsere Fahrzeuge vor die Fassade des außergewöhnlichen Gebäudes.

Dies war natürlich nicht „spontan“ entschieden, sondern es wurde im Vorfeld durch Yann und Bica abgeklärt, eine absolut gelungene und auch für die anwesenden Touristen sehenswerte Aktion.

Parkplatz erreicht
Zum Feiern ging es in eine Halle eines Autohauses, alles war perfekt organisiert…

Nach einer ausführlichen Führung durch das Museum, die für mich als Alltags-Winterschlampen-Mercedes-Fahrer besonders interessant war, ging es in aller Ruhe über den Waschplatz (Autos einsammeln) zum Arbeitgeber von Yann, wo wir den Abend bei einem gelungenen Catering, fachsimpeln über Replica-Teile und freien Interpretationen von Diskusssionsverläufen innerhalb der Community und jeder Menge Spaß ausklingen ließen.

Den Weg nach Hause traten wir am Sonntag vormittag an – es bleibt die Erinnerung an einem tolles Treffen, bei de ich wieder einmal nette neue Menschen kennenlernte – meine besonderen Grüße gehen an dieser Stelle an Susanne und Oliver („Teddy“ ;)), den ich als Beifahrer am Sonntag wirklich vermisst habe. Ich freue mich schon auf das Wintertreffen des Vereins, dann allerdings ohne Firebird unter dem Hintern… :)

Mit K.I.T.T. quer durch Köln

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen – in dem Fall nach 220 km quer durch das Kölner Umland. Heute war eine Premiere für K.I.T.T. und mich – unsere erste Rallye!

Die „Interessensgemeinschaft Altes Blech“ aus Köln hat zur 26. Veteranenrallye eingeladen und mehrere dutzend Oldtimer, Youngtimer und einfach interessante Fahrzeuge sind der Einladung gefolgt.

Inmitten von Oldies
K.I.T.T. war mit das jüngste Fahrzeug am Start, wurde aber freudig aufgenommen…

Auf über 220 km Wegstrecke ging es quer durch Köln und das Kölner Umland – selbst an der mysteriösen Halle fuhren die Autos vorbei, natürlich ohne es zu wissen… ;) K.I.T.T., meine Beifahrerin und ich hatten die Ehre, einen sehr eleganten Konvoi anzuführen, bestehend aus einem schwarzen Firebird (ratet bitte, wer gemeint ist ;)), einem Jaguar E-Type und einem Porsche 911, deren Fahrer und deren Beifahrerin ich an dieser Stelle sehr gerne grüßen möchte!

Das Wetter spielte mit, 90 % der Strecke wurden offen zurückgelegt. Die Organisation war über jeden Zweifel erhaben und es machte einfach Spaß, an diesem Event teilzunehmen. Der Abend wurde in einer stilechten Schrauberhalle zum Ausklang gebracht, bei frischen Grillgut und einem kühlen Blonden.

Der Fahrer bei der Arbeit
Neben den Aufgaben für die Beifahrer gab es in der Pause auch für den Fahrer etwas zu tun…

Ich sage der „IG Altes Blech“ an dieser Stelle DANKE, kündige meine Teilnahme für die 27. Veteranenrallye an und rufe alle Fahrer „außergewöhnlicher“ Autos dazu auf, ebenfalls teilzunehmen – es lohnt sich!

Falls die Frage nach der Platzierung auftaucht, es wurde ein Platz im vorderen Mittelfeld – für die erste Rallye waren wir alle sehr zufrieden…

Weitere Bilder gibt es auf der Website des Veranstalters, auf die ich an dieser Stelle gerne verweisen möchte:

Zur Website der IG Altes Blech mit vielen weiteren Bildern »