Probefahrt zum PKF-Treffen nach Elpse

Der Trans Am auf einem Rastplatz

Die letzten Arbeiten waren erledigt, dann wurde es wieder ernst – die zweite Probefahrt stand vor der Türe…
Bevor es auf die Straße ging, musste der vor Kurzem gelieferte Gebläsekasten noch seinen Weg ins Fahrzeug finden. Das Reinigen der Firewall nahm mehr Zeit in Anspruch als die eigentliche Montage, aber nach ca. einer halben Stunde war dieser letzte Punkt erledigt.

Die Firewall mit demontiertem Gebläsekasten
Der neue 1LE-Gebläsekasten wird seinen Platz an einer frisch gereinigten Firewall finden…
Gebläsekasten verbaut an der Firewall
Dank kleinerer Ausmaße war der neue Kasten binnen weniger Minuten montiert…

Das ich für das Abholen der zweiten Kurzzeitkennzeichen gerade einmal 13 Minuten in der Zulassungsstelle verbracht habe, wertete ich bereits im Vorfeld als gutes Zeichen. Schnell montiert und es ging ab auf die Piste.

Der Trans Am vor der Einfahrt in Erftstadt
Die Arbeiten in der Werkstatt waren erledigt, die Fahrt nach Hause konnte erfolgen…

Die ersten 15 km nach Hause klappten bereits tadellos – auch das Getriebe schaltete wieder wie es soll. Scheinbar hat sich dieser Defekt selber repariert, ich bin um diesen Umstand nicht traurig!

Das Ziel der neuen Probefahrt sollte das schöne Sauerland sein – der Project-KITT e.V. hat zu seinem jährlichen Sommertreffen in Elspe eingeladen. Geballte Fachkompetenz kann hinsichtlich eventueller weiterer Probleme ja nicht schaden, also machte ich mich auf den Weg.

Der Trans Am in der Waschanlage
Bevor es zu einem Treffen mit Gleichgesinnten geht, muss der Wagen natürlich zumindest äußerlich mal gereinigt werden…
Der Trans Am auf einem Rastplatz
Auf dem Weg zu dem Treffen ging es langsam zur Sache – lieber eine Pause mehr als zu wenig…

Nach ca. 120 km kann ich entspannt und ausgeruht im Sauerland an. Dank Urlaub war ich recht früh unterwegs und musste nicht hetzen – ich war begeistert wie gut der Wagen lief. Leistung im ausreichenden Maße, ruhiger Motorlauf, gleichmäßige Schaltvorgänge – der Wagen ist nicht wiederzuerkennen!

Auf dem Weg zum abendlichen Zusammentreffen wurde es dann ernst – ich habe getankt. Als leidenschaftlicher Apple-Fan und iPhone-Nutzer habe ich mit der neuen Karten-App navigiert, und auf dem einsamen Weg durch die engen „Bergstraßen“ des Sauerlandes wurde mir beim Blick auf den nach nur 150 km nur noch viertelvollem Tank etwas mulmig… doch als die Zapfsäule nach 196 km und 23,68 l bei 12,08 l/100 km stehen blieb, hatte ich beim Zahlen Tränen in den Augen – kein Vergleich zu den ca. 44,16 l/100km in der Vergangenheit und ein klarer Beweis, dass der Motor nun endlich läuft!

Der Trans Am auf dem Hotelparkplatz
Vor dem Hotel wartet der Trans Am auf seinen nächsten Einsatz…

Das Treffen am Folgetag war gewohnt großartig. Viele nette Leute, viele interessante Benzingespräche und eine schöne Stimmung. So schön, dass ich völlig vergessen habe, viele Fotos zu machen! :) Dennoch einen besonderen Dank an alle Vereinsmitglieder, die meinen 29. Geburtstag an diesem Tag nicht vergessen haben und mit mir zusammen gefeiert haben… :)

Ein Haufen K.I.T.T.-Replikas vor dem Haupteingang in Elspe
Nach dem Hauptprogramm bei den Karl-May-Festspielen war die Autos die Hauptattraktion…
Ein Haufen K.I.T.T.-Replikas vor dem Haupteingang in Elspe
Wir parkten unsere Autos kurzerhand um und stellten uns unmittelbar vor den Haupteingang…
Geparkte K.I.T.T.-Replikas am Bahnhof in Elspe
Bei der abendlichen Ausfahrt war es Ehrensache, eines unserer Mitglieder standesgemäß zum Bahnhof zu bringen…

Nach der Veranstaltung ging es am Sonntag dann wieder in aller Ruhe nach Hause. Dort sollte dann noch eine Überraschung auf mich warten, aber dies ist eine ganz andere Geschichte, auf die ich im nächsten Eintrag eingehen werde.

Statt noch viele Worte zu schreiben, lasse ich noch drei Bilder sprechen – die letzten beiden Tage mit dem Kurzzeitkennzeichen waren ebenfalls durchweg gelungen! :)

Der Trans Am auf einem Parkplatz in Kerpen
Auch nach dem Treffen in Elspe wurden die verbliebenen Tage genutzt und weitere Probefahrten unternommen…
Der Trans Am auf einem Parkplatz in Kerpen
Das Wetter spielte glücklicherweise mit und ermöglichte mir noch einige pannenfreie Kilometer…
Der Trans Am wieder zurück in der mysteriösen Halle
Die zweite Probefahrt ging glücklich zu Ende – der Trans Am fährt, wie er soll und ist bereit für seine Vollabnahme…

Es ist ein schönes Gefühl, wenn man für die viele Arbeit, die man hatte, irgendwann belohnt wird. Ich habe es schonmal gesagt, aber ich liebe dieses Auto…! :)

PS: Um einfach auch mal transparent zu machen, was der Trans Am nun wirklich wann verbraucht, zeigt die Sidebar nun den aktuellen Durchschnittsverbrauch… ;)