44,16 Liter und andere Probleme

Wer erwartet hat, dass jede Probefahrt problemlos verläuft, wird nachfolgend vielleicht enttäuscht sein. Ich bin es nicht…
Mit großen Erwartungen habe ich vergangenen Samstag den Trans Am aus der mysteriösen Halle entführt. Natürlich waren meine Wünsche klar: Ein problemloser Motorlauf, ein abschließender positiver Test zur vollsten Zufriedenheit. Leider ist das Leben kein Wunschkonzert, und es sind einige Baustellen aufgetaucht.

Anbei die wichtigsten Baustellen:

  • Unrunder Motorlauf – sowohl im Kaltstart, als auch nach der Warmlaufphase
  • Das TH200-Getriebe schaltet selbstständig nicht herunter – aber immerhin einwandfrei rauf
  • Der Motor wird im laufendenden Betrieb nicht richtig warum – er erreicht max. 160° Fahrenheit
  • Abgeschnittene und poröse Elektrik- und Vakuumleitungen im Motorraum
  • Klappernde Innenraumteile, wie z.B. die fahrerseite Armlehne

Tanksäule nach erfolgten Tankvorgang

Damit der Titel dieses Beitrag auch einen Bezug erhält: 44,16 Liter war der errechnete Durchschnittsverbrauch zwischen einem Tankstop auf vergangenen Samstag und dem Tankstop vor Einlagerung des Fahrzeugs im August 2008. Natürlich sollte man bei dieser Zahl nicht verschweigen, dass in fünf Jahren doch der ein oder andere Tropfen Benzin verdunstet oder seine zündende Wirkung verliert… ;)

Während der fünftägigen Probefahrt habe ich ein paar Dinge erledigt, um die Probleme in den Griff zu kriegen. Der Kraftstofffilter war komplett verdreckt und wurde ausgetauscht, ebenso wurde der Motorraum mal genauer untersucht. Die Probleme konnte ich nicht lösen, aber ich habe gute Lösungsansätze. Heute Abend gibt es eine „Schraubernacht“ in der mysteriösen Halle, dann werden die Probleme mal etwas eingängiger untersucht… ;)

Wirklich Gedanken machen mir bei den gelisteten Problemen nur der Punkt, der das Getriebe betrifft – hier bin ich bereits in einigen US-Foren auf Fehleranalyse und ich bin zuversichtlich, auch hier eine Lösung finden zu können.

Bilder sprechen mehr als 1.000 Worte – anbei ein paar Fotos der potentiellen Baustellen.

Stecker des Temperaturfühlers mit abisolierten Kabeln
Der Stecker des Temperaturfühlers hat bereits bessere Zeiten hinter sich.
Abgeschnittene Kabel im Motorraum
Zwei abgeschnittene Kabelenden im Motorraum der Beifahrerseite.
Defekter Stecker einer Unterdruckleitung am Vergaser
Die Unterdruckschläuche sind rundum porös und bedürfen einer Grundüberholung.
Vergaser mit demontiertem Choke
Der Choke war komplett blockiert und wurde daher von mir komplett entfernt.

Auch wenn es aktuell vielleicht anders aussieht: Ich mag dieses Auto nach wie vor sehr gerne und würde diesen Trans Am gegen keinen anderen tauschen! :)

1.719 Tage

Manchmal muss man sehr lange auf etwas warten. Manchmal wird man dafür auch belohnt…
1.719 Tage musste ich darauf warten, den Trans Am wieder auf öffentlichen Straßen bewegen zu dürfen. Am vergangenen Samstag war es soweit, bei bestem Wetter wurden die T-Tops entfernt, die kultige CD eingeworfen und der V8 gestartet.

Trans Am mit geöffneter Türe und T-Tops vor Beginn der Probefahrt
Bei bestem Wetter werden die T-Tops entfernt und die 80er-Jahre-CD eingelegt.

Es ging auf große Probefahrt, bevor in einigen Wochen die Vollabnahme bevor steht. Es macht Sinn, den Wagen auf Herz und Nieren zu testen, bevor es ernst wird. Die Probefahrt war sehr erkenntnisreich und nicht in allen Belangen positiv, aber darauf gehe ich in einem späteren Beitrag ein.

Analog zu dem Eintrag vom 16.08.2005, „Der Traum… vom Trans Am“ konnte ich es mir nicht verkneifen, an gleicher Stelle ein paar Fotos zu machen:

Der Trans Am an der Landstraße in Erftstadt vor einem Betonkreuz
Nach 1.719 Tagen habe ich an gleicher Stelle das Fotoshooting von August 2008 wiederholt…
Der Trans Am an der Landstraße in Erftstadt vor einem Betonkreuz
Nach 1.719 Tagen habe ich an gleicher Stelle das Fotoshooting von August 2008 wiederholt…
Der Trans Am an der Landstraße in Erftstadt vor einem Betonkreuz
Nach 1.719 Tagen habe ich an gleicher Stelle das Fotoshooting von August 2008 wiederholt…
Der Trans Am an der Landstraße in Erftstadt vor einem Betonkreuz
Nach 1.719 Tagen habe ich an gleicher Stelle das Fotoshooting von August 2008 wiederholt…

Abschlußtreffen des Project-KITT e.V. in Stuttgart

Ein schöner Tag am Mercedes-Museum in Stuttgart, umringt von mehr als einer Handvoll KNIGHT-Replicas – das gibt es nur im Project-KITT e.V.

Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit, das nächste Treffen des Project-KITT e.V. fand statt – nachdem ich an dem ersten Treffen des Jahres in Moers teilnahm, in Elspe und Hannover allerdings pausieren musste, war ich diesmal wieder mit K.I.T.T. (in zivil ;)) dabei.

Anfahrt
Mit mehreren K.I.T.T.-Replicas und einigen Basis-Firebirds ging es Richtung Museum…

Yann und seine Frau Bica haben nicht zuviel versprochen und ein wunderschönes Wochenende organisiert. Nach der Anreise am Freitag, die ich aufgrund einer beruflichen Weiterbildung erst gegen 20:45 Uhr, dazu noch hochgradig erkältet, antreten konnte, begann der Hauptevent am Samstag gegen 10 Uhr.

Gesamtaufnahme
Vor dem Mercedes-Museum ließen sich tolle Fotos schießen, die Zuschauer waren begeistert…

Wir machten uns auf zu einem örtlichen Waschplatz, an dem nahezu alle Fahrer ihre Fahrzeuge frisch machten – ingesamt waren wir neun KNIGHT-Replicas und ca. fünf „zivile“ Firebirds. Der Weg führte uns anschließend quer durch Stuttgart zum Mercedes-Benz-Museum… nicht nur davor, sondern wirklich DAVOR – wir befuhren den eigentlich gesperrten Vorplatz und stellten unsere Fahrzeuge vor die Fassade des außergewöhnlichen Gebäudes.

Dies war natürlich nicht „spontan“ entschieden, sondern es wurde im Vorfeld durch Yann und Bica abgeklärt, eine absolut gelungene und auch für die anwesenden Touristen sehenswerte Aktion.

Parkplatz erreicht
Zum Feiern ging es in eine Halle eines Autohauses, alles war perfekt organisiert…

Nach einer ausführlichen Führung durch das Museum, die für mich als Alltags-Winterschlampen-Mercedes-Fahrer besonders interessant war, ging es in aller Ruhe über den Waschplatz (Autos einsammeln) zum Arbeitgeber von Yann, wo wir den Abend bei einem gelungenen Catering, fachsimpeln über Replica-Teile und freien Interpretationen von Diskusssionsverläufen innerhalb der Community und jeder Menge Spaß ausklingen ließen.

Den Weg nach Hause traten wir am Sonntag vormittag an – es bleibt die Erinnerung an einem tolles Treffen, bei de ich wieder einmal nette neue Menschen kennenlernte – meine besonderen Grüße gehen an dieser Stelle an Susanne und Oliver („Teddy“ ;)), den ich als Beifahrer am Sonntag wirklich vermisst habe. Ich freue mich schon auf das Wintertreffen des Vereins, dann allerdings ohne Firebird unter dem Hintern… :)

Mit K.I.T.T. quer durch Köln

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen – in dem Fall nach 220 km quer durch das Kölner Umland. Heute war eine Premiere für K.I.T.T. und mich – unsere erste Rallye!

Die „Interessensgemeinschaft Altes Blech“ aus Köln hat zur 26. Veteranenrallye eingeladen und mehrere dutzend Oldtimer, Youngtimer und einfach interessante Fahrzeuge sind der Einladung gefolgt.

Inmitten von Oldies
K.I.T.T. war mit das jüngste Fahrzeug am Start, wurde aber freudig aufgenommen…

Auf über 220 km Wegstrecke ging es quer durch Köln und das Kölner Umland – selbst an der mysteriösen Halle fuhren die Autos vorbei, natürlich ohne es zu wissen… ;) K.I.T.T., meine Beifahrerin und ich hatten die Ehre, einen sehr eleganten Konvoi anzuführen, bestehend aus einem schwarzen Firebird (ratet bitte, wer gemeint ist ;)), einem Jaguar E-Type und einem Porsche 911, deren Fahrer und deren Beifahrerin ich an dieser Stelle sehr gerne grüßen möchte!

Das Wetter spielte mit, 90 % der Strecke wurden offen zurückgelegt. Die Organisation war über jeden Zweifel erhaben und es machte einfach Spaß, an diesem Event teilzunehmen. Der Abend wurde in einer stilechten Schrauberhalle zum Ausklang gebracht, bei frischen Grillgut und einem kühlen Blonden.

Der Fahrer bei der Arbeit
Neben den Aufgaben für die Beifahrer gab es in der Pause auch für den Fahrer etwas zu tun…

Ich sage der „IG Altes Blech“ an dieser Stelle DANKE, kündige meine Teilnahme für die 27. Veteranenrallye an und rufe alle Fahrer „außergewöhnlicher“ Autos dazu auf, ebenfalls teilzunehmen – es lohnt sich!

Falls die Frage nach der Platzierung auftaucht, es wurde ein Platz im vorderen Mittelfeld – für die erste Rallye waren wir alle sehr zufrieden…

Weitere Bilder gibt es auf der Website des Veranstalters, auf die ich an dieser Stelle gerne verweisen möchte:

Zur Website der IG Altes Blech mit vielen weiteren Bildern »