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Blogeinträge nach Kategorie
Tellerrand
"Daisy"
Doppelte Premiere
An F-Bodies habe ich fast alles bereits selber gemacht - fast. In den letzten Tagen konnte ich wieder zwei Dinge abhaken.
Nach dem Motorausbau an einem Nachmittag reifte in mir der Entschluß, die Karosserie von Daisy so noch nicht ihrem Schicksal zu übergeben. Ich hatte noch nie im Leben eine Firebird-Vorderachse ausgebaut, und einmal ist bekanntlich immer das erste Mal...
Lange Rede, kurzer Sinn - die Achse ist mit insgesamt sechs Schrauben und den Befestigungspunkten der Stoßdämpfer mit dem Rahmen verbunden. Wenn man diese gelöst hat, braucht man nur die Karosserie anheben und den Achskörper rausziehen. Was hier so frisch und einfach klingt, ist bei ein paar Grad Außentemperatur unter einem Baum schon eine "dankende" Aufgabe.
Naja, es hat gut geklappt und es hat sich gelohnt - der Achskörper liegt nun neben dem ausgeschlachtetem Skelett des ehemals stolzen Fahrzeugs. Und weil es so gut geklappt hat und ich an meinen Freund James (ohne Teilkaskoversicherung) dachte, habe ich ihm die Windschutzscheibe ausgebaut. Mit einem Teppichmesser die Dichtung entfernt und mit einem Schweißdraht die hartnäckige Klebung durchtrennt, dann fällt die sehr robuste Scheibe nahezu von selber raus...
Nun ist es auch soweit: Nachdem alle verbliebenen Halterungen, Schrauben und Einsätze entfernt worden sind, ist es nun an der Zeit, sich einen Schrotthändler zu suchen... :)
"Daisy"
Hopp und weg!
Die Tage werden immer kürzer, die Temperaturen fallen - es wird Zeit, dass auch das letzte Schlachtfahrzeug seine letzte Reise antritt...
Auf welche Ideen man nicht alles kommt, wenn man Urlaub hat - nach den üblichen Erledigungen an einem Donnerstag kam ich erst mittags auf die Idee, den Motor bei dem letzten verbleibenden Schlachtfahrzeug, Daisy, auszubauen.
Nun, ich fuhr also in die mysteriöse Halle und sah mich mit einem Problem konfrontiert: Der letzte Motor hing noch am Motorkran. So ist das halt, wenn man Arbeiten nicht zuende macht. Mit aller Ruhe entfernte ich die Anbauteile vom Corvette-V8-Motor, der bereits in der Halle steht, und verschnürrte diesen sicher auf einer rollbaren Palette. Geschafft, der Kran war frei.
Ab nach draußen in die Kälte - der Hauptgrund warum ich dieses Fahrzeug weg haben möchte. Erstens sorgt es für neuen Platz, viel wichtiger ist aber die Tatsache, dass nach diesem Fahrzeug alle weiteren Arbeiten IN der Halle stattfinden werden... und auch wenn sie nicht voll geheizt ist, ist es immer noch besser als draußen zu stehen! ;)
Das Getriebe lag bereits ausgebaut auf einer Palette, dass machte es mir vergleichsweise einfach. Motorkran von der Seite (eine Premiere für mich) angesetzt, an den Halterungen eingehakt und die zwei vorderen Halteschrauben der Motorlager gelöst - eine fummelige Arbeit, da man mit einem 16er und 18er Schlüssel hantieren muss, und gerade beim V8 ist es dort verdammt eng... aber es ging!
Beherzt am Griff des Motorkrans gezogen und ab mit dem Gerät in die Luft...
"X"
Heavy Metal!
Der große Explorer hat seit Mitte Dezember TÜV - es wird Zeit, dass er Asphalt unter die Räder bekommt...
Es war eigentlich überschaubar, was am Dicken noch für Arbeit warte. Die vorderen Radbolzen wollte ich tauschen, da hier ursprünglich eine Spurverbreiterung installiert war - wohlgemerkt nur an einer Seite! :)Dementsprechend hatte ich passende Bolzen besorgt und Freilaufnabe inkl. Bremsscheibe der Fahrerseite ausgebaut, die Bolzen getauscht und alles sauber wieder montiert. Beim montieren der Bremsbacken fiel mir dann auf, dass sowohl die Backen, als auch die Bolzen und die Gummimanschetten schon bessere Zeiten gesehen hatten - ich entschied mich dazu, auch die Beifahrerseite zu zerlegen und eine Sichtprüfung zu machen...Eine gute Entscheidung, denn die Bremsbeläge wiesen kleine Risse auf - ebenso ist der Bremsbolzen in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Folge: Auch wenn es wehtut im Portmonee, die Sicherheit steht immer an erster Stelle, daher werden beide Bremsbacken und die Bremsbeläge komplett erneuert. Nach diesem Eingriff sind die Bremsen bis auf den Hauptbremszylinder wahrlich komplett erneuert... :)Der positive Nebeneffekt: Das Radlagerspiel ist nun auf beiden Seiten sauber eingestellt und die Freilaufnaben sind gesäubert und neu gefettet - schaden kann dies bestimmt nicht. Da "X" an der Vorderachse auch etwas die Schultern hängen lässt, habe ich neue Federn bestellt, um ihm wieder zur ursprünglichen Höhe zu verhelfen - ich bin gespannt, ob der direkte Vergleich beider Federn einen Unterschied zu Tage...
"X"
Lange Leitung
Nach dem schier endlosen Winter konnten wir gestern endlich wieder einen Tag in der mysteriösen Halle verbringen: Der Dicke ist dran.
Am Explorer standen noch einige Arbeiten an, vor denen es mir schauderte. Die hinteren Trommelbremsen waren komplett zerlegt und mussten erneuert werden. Die lange Bremsleitung, die vom vorderen ABS-Ventil am Rahmen nach hinten verläuft, musste getauscht werden. Alle anderen Bremsleitungen im Vorderwagen mussten (zur Sicherheit) ebenfalls getauscht werden. Dazu kommen noch Standardarbeiten wie Luftfilter und Zündkerzen wechseln, etc.
Lange Rede, kurzer Sinn: Alles habe ich nicht geschafft. Der Wagen steht wieder auf seinen Rädern, die Trommeln sind fertig. Der Transfer auf den Hebebühnenplatz hat geklappt und die Arbeiten an der langen Leitung konnten beginnen.
Es klingt einfach, eine 5 m lange Bremsleitung zu tauschen, aber bei X bedeutet das: Tank raus! Zugegebenermaßen gibt es Arbeiten, die angenehmer sind, aber es hielt sich in Grenzen - ein paar Schrauben und der Unterfahrschutz kam mir entgegen. Noch eine weitere Schraube und der Tank fällt quasi nach unten raus. Der Wechsel der Leitung war anschließend hervorragend und bequem möglich. Einen Denkfehler machte ich beim Platzieren des Autos auf der Bühne - im Gegensatz zu den Firebirds muss der Explorer rückwärts auf die Bühne gesetzt werden, da sonst unsere umfangreiche Beleuchtung den Weg nach Oben verhindert - das Einsetzen des Tanks, ggf. Heute Nachmittag, wird also ein lustiges Vergnügen.
Am Ende des Tages wechselte ich...

